Feuerwehr zu Biathlon richtig gefordert

//Feuerwehr zu Biathlon richtig gefordert

Feuerwehr zu Biathlon richtig gefordert

 

Wie jedes Jahr in der zweiten Woche des Jahres, stand in Ruhpolding wieder Biathlon auf dem Plan. Für die örtliche Feuerwehr und ihre Nachbarwehren heißt dies jede Menge Arbeit! Schon fast routiniert laufen die ersten Vorbereitung in den letzten Wochen des Vorjahres an: Besprechungen für die Führungskräfte, Sicherheitskonzepte überarbeiten und auch die Vorbereitung der Unterkunft in der Chiemgauarena wird organisiert und ausgeführt. Allein hier fallen etliche, nicht gezählte Arbeitsstunden an.

Wenn dann alles vorbereitet ist, startet die Feuerwehr am Eröffnungstag mit der Sicherheitswache zum Feuerwerk im Championspark. Am folgenden Tag geht es dann für gut 25-30 Kräfte aus Ruhpolding um 07:30 Uhr zur Chiemgau Arena. Hier übernimmt ein Teil der Mannschaft die Sicherheitswache mit dem Löschgruppenfahrzeug, der andere Teil ist in der Einsatzleitung am Feuerwehrhaus eingesetzt und ein weiterer nicht zu verachtender Anteil der Arbeit ist die Zufahrtskontrolle zur Arena. Unterstützt werden die Ruhpoldinger Floriansjünger von den Kameraden aus Eisenärzt mit täglich ca. 20-25 Mann für den Parkplatzdienst und die Verkehrsregelung im Ort sowie von drei Feuerwehrlern aus Übersee, die sich um die die Sicherheitswache in der Chiemgau Arena mit ihrem Löschbuggy kümmern. Am Wochenende kümmern sich in Inzell und Siegsdorf gut 20 Feuerwehrler um die dortige Parkplatzsituation und Verkehrsregelung. Je Veranstaltungstag sind somit bis zu 80 Kräfte aus Ruhpolding, Eisenärzt, Übersee, Inzell und Siegsdorf im Einsatz und opfern hierfür ihren Urlaub bzw. ihre Freizeit.

Jeweils zu Veranstaltungsende finden sich alle freien Einsatzkräfte aus Ruhpolding und Eisenärzt an der Einstiegsstelle der Busshuttles ein, um hier für die Koordination der anfahrenden und abfahrenden Busse zu sorgen. Wie schon letztes Jahr wurde den Biathlongästen die Wartezeit mit einem kurzweiligen „Unterhaltungsprogramm“ so angenehm wie möglich gestaltet, was von den Fans super angenommen wurde.
Im Großen und Ganzen war es dieses Jahr eine ruhige Veranstaltung ohne nennenswerte Einsätze für die Sicherheitswache.

Insgesamt wurden allein während der Veranstaltung, von Mittwoch bis Sonntag, über 3.000 Arbeitsstunden aller Feuerwehren geleistet.

2018-01-17T10:25:13+00:00

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