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„DER MONSTERSTURM“ – EIN BEGRIFF, DER IMMER MEHR AN AKTUALITÄT GEWINNT.

//„DER MONSTERSTURM“ – EIN BEGRIFF, DER IMMER MEHR AN AKTUALITÄT GEWINNT.

„DER MONSTERSTURM“ – EIN BEGRIFF, DER IMMER MEHR AN AKTUALITÄT GEWINNT.

Was immer die Gründe dafür sind, ob Klimawandel oder Eingriffe des Menschen in die Natur: Von Jahr zu Jahr häufen sich die durch Naturgewalten verursachten Schadensereignisse. In der Regel hinterlassen sie eine Spur der Verwüstung und zerstören alles, was sich ihnen in den Weg stellt. Vor allem orkanartige Stürme – auch „Monsterstürme“ genannt – haben enorme Zerstörungskraft: Bäume knicken wie Streichhölzer um, Dächer werden komplett abgedeckt, Lkw umgeworfen, und alles wird davongeblasen, was nicht sturmfest gemacht wurde.

Gegen diese Kräfte kann sich kein Mensch stellen, und es kann keine wie auch immer geartete Schutzglocke über eine bedrohte Region oder Stadt gestülpt werden. Aber es gibt Menschen, die sich dennoch in diesen Momenten größter Gefahr bereithalten, um rasch und effizient Hilfe zu leisten.

Hier in Bayern sind es die 7.700 Freiwilligen Feuerwehren mit ihren über 320.000 meist ehrenamtlichen Aktiven, die – von ihren Kommunen bestens ausgerüstet – in solchen Katastrophenfällen zum Einsatz kommen. Orkantiefs mit Namen wie Lothar, Wiebke oder Kyrill haben sich in unsere Erinnerung eingebrannt, die Bilder sind uns noch präsent, und im schlimmsten Fall waren wir persönlich betroffen. Diese Ereignisse haben deutlich gemacht, wie hilflos wir gewesen wären, wenn nicht die Helfer der Feuerwehr gemeinsam mit anderen Hilfsorganisationen rund um die Uhr gegen die Naturgewalten gekämpft hätten.

In solchen Ausnahmezuständen kann es nicht genug zupackende Helfer geben, kann es nicht genug technisches Gerät geben, um noch Schlimmeres zu verhindern – und kann es nie genug Frauen und Männer geben, die ehrenamtlich ihren Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr leisten. Sie sind rund um die Uhr abrufbereit, um ihren Mitmenschen zu helfen. An dieser Stelle gilt es sich zu fragen:
–    Könnte auch ich mit anpacken?
–    Würde auch mich die Freiwillige Feuerwehr vor Ort als aktives Mitglied brauchen?
–    Bin ich dazu geeignet und kann ich mein Können und berufliches Know-how einbringen, um im Notfall effizient zu helfen?

All diese Fragen beantworten die örtlichen Feuerwehrkommandanten oder Gemeindeämter gerne und ausführlich. Geben Sie sich einen Ruck und gehen Sie auf Ihre Feuerwehr zu – Sie werden sehen, dass sie mit offenen Armen empfangen werden. Durch Ihr Engagement tragen Sie dazu bei, dass auch in Zukunft jederzeit bayernweit eine schlagkräftige Feuerwehr im Notfall auf Knopfdruck einsatzbereit zur Verfügung steht.

2016-10-29T09:12:54+00:00